2012/01/31

mein handy vibriert und ich fahre erschrocken auf. irgendwas wirres hatte ich geträumt, doch ich kann mich nicht mehr daran erinnern. eigentlich hätte ich noch etwas schlaf gebraucht, nachdem ich am frühen morgen schon ein paar stunden wach war, aber irgendwie kommt mir halb 12 als richtiger zeitpunkt vor, um mir die zähne zu putzen. mehr mache ich dann auch nicht, sondern werfe mich ungeschminkt und haaren wie in die steckdose gefasst wieder in mein bett. es wird sich ziemlich beste freunde angemacht. und daraufhin wird mit guter stimmung wegen dem film ein wenig im internet gegönnt. ich finde meinen alten blog, wobei man nicht wirklich von einem blog sprechen kann, eher von überresten eines ganz anderen lebens. ich lese mir ein paar durch, schaue mir alte bilder an, wie meine haare einfach aussahen, schrecklich überhaupt! [x] auswahl löschen, und mit zwei klicken lösche ich einen miniteil meiner vergangenheit. wie einfach es doch wäre.. falsch kommt es mir nicht vor. vor dem sommer hatte ich in gewisser weise ein ganz anderes leben. und so sehr ich mir manchmal wünsche, dass nicht alles so anders geworden wäre, bin ich doch froh, dass ich heute hier bin und nicht woanders. und so beschließe ich am design herumzubasteln und habe lust irgendwie zu bloggen. einfach mal ein wenig schreiben, habe ich in letzter zeit nicht so oft getan. gestört werde ich jedoch von einem anruf, und einem weiteren tollen film zwischendurch, adam. und jetzt sitze ich wieder im schneidersitz auf meinem stuhl und bin mir keineswegs sicher, ob ich meinen blog wieder leben lasse, bzw das hier überhaupt veröffentliche. wahrscheinlich werde ich es tun, weil meine beziehung zu meinem blog nie lange erhalten bleibt und ich bei langeweile ja ein wenig schreiben könnte. vielleicht haben mein blog und ich uns auch derweil so entwickelt, dass etwas festes entstehen kann. wer weiß. nun ja, das ein oder andere lied wird wohl noch vergehen bis mein telefon wieder klingelt..

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